Solidarität mit Tibetern am Internationalen Aktionstag

Achim Barchmann zum Internationalen Aktionstag für Tibet
 
Foto: abi56

Achim Barchmann zum Internationalen Aktionstag für Tibet

 

Ich setze heute ein deutliches Zeichen für Menschenrechte in Tibet in der Hoffnung, dass die chinesische Führung gegenüber Tibet ein neues Kapitel aufschlägt. Es liegt im Interesse der gesellschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik, die Rechte der Tibeter zu achten. Als Berichterstatter zum Thema Menschenrechte im Entwicklungsausschuss des Deutschen Bundestages setze ich mich dafür ein, dass der Dialog zwischen der chinesischen Führung und den legitimen Vertretern der Tibeter neu belebt wird.

 

Der Internationale Aktionstag für Tibet am 10. März erinnert an den tibetischen Volksaufstand von 1959, der 87 000 Opfer unter den Tibetern gefordert hat.

Laut dem letzten Länderbericht von Amnesty International (AI) sind die Meinungs-­, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit im Jahr 2016 in den von Tibetern bewohnten Gebieten Chinas weiterhin stark eingeschränkt gewesen, und das Maß der religiösen Unterdrückung wurde von AI dort als besonders hart eingestuft. Klöster wurden zerstört, Mönche, Nonnen und Laien vertrieben sowie Blogger und Aktivisten verhaftet, die sich für den Erhalt der tibetischen Sprache und Kultur einsetzten. Es hat 2016 drei Selbstverbrennungen tibetischer Mönche in Reaktion auf repressive und diskriminierende Maßnahmen der chinesischen Autoritäten gegeben. Damit sind seit Februar 2009 nunmehr 146 Fälle aufgetreten.

 


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