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Barchmann: Unverständnis für Abkehr vom RVA

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08. Februar 2010

Der geplante Rückzug des Landkreises Helmstedt aus der Finanzierung des Regionalverbundes für Ausbildung (RVA) stößt beim SPDBundestagsabgeordneten Achim Barchmann auf Kritik.

„Der RVA ist ein Leuchtturmprojekt im Bereich Arbeitsmarkt für die gesamte Region. In diesem Verbund arbeiten Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften effizient zusammen, um für junge Menschen bestmögliche berufliche Startbedingungen zu schaffen. Gerade diese koordinierte Hilfe garantiert gute und sichere Ausbildungsplätze“, so Barchmann. Gerade die Position der CDU-Fraktion um Wittich Schobert könne er nicht nachvollziehen. „Es kann nicht angehen, dass man dem nachweislich gut arbeitenden RVA erst die Mittel entzieht und dann mit dem Finger auf die Bundesebene zeigt, wenn die Jugendlichen vor Ort auf der Straße stehen. Da wird sich vor sozialpolitischer Verantwortung auf Kreisebene gedrückt.“, sagte Barchmann. Die Haushaltslage sei aufgrund der Wirtschaftskrise auf allen Ebenen angespannt. „ Dies darf aber nicht Grund dafür sein, die berufliche Zukunft junger Arbeitssuchender zum Spielball politischer Zwistigkeiten zu machen. Gerade der Landkreis Helmstedt muss in dieser Situation weiter zu seinen Pflichten stehen und die über Jahre erfolgreiche Arbeit des RVA weiter unterstützen“, forderte Barchmann. Er sei bereit, sich mit den Verantwortlichen an einen Tisch zu setzen, um eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu finden.



 



 

 
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